»... erst im 16. jahrhundert erscheint der name ›doppelpunkt‹. […] mehr und mehr fiel ihm
die aufgabe zu, die er heute erfüllt, nämlich auf etwas folgendes hinzuweisen.

der doppelpunkt kündigt an,
heißt hinsehen und aufhorchen und löst dann die spannung. noch ist dämmerung im zimmer des
ersten satzes, dann wird der fensterladen aufgestoßen – die beiden punkte sind die flügel –,
und nun fällt der blick ins freie: der nächste satz liegt vor uns …«

aus: eduard koelwel, berlin 1949 »vom punkt bis zum bindestrich«
 
 
 
 
 
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